RaumKultur

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Was bedeutet RaumKultur?

Seit Jahrtausenden werden Flächen und Volumen umbaut und so Gebäude geschaffen. Erst die Nutzungsspuren über die Jahre hinweg machen aus funktionalen Räumen echte Lebensräume, die von Menschen nach ihrem Bedarf und Wünschen „belebt“ werden. Entsprechend unserem Lebensumfeld wandelt sich auch der von Menschen gestaltete Raum – er orientiert sich manchmal fast unbemerkt an aktuell geltenden kulturellen Normen und Werten. Veränderungen in der Bau- und Raumkultur spiegeln immer auch die Veränderungen im gesellschaftlichen Wandel.
Raumkultur im Verständnis der LernLandSchaft bedeutet, die pädagogischen Grundlagen für die Umsetzung der heutigen Lehrpläne in dafür geeigneten Räumen bereitzustellen. Die Anforderungen des heutigen Kulturverständnisses erfordern die Umwandlung von Räumen in ein soziales Lernumfeld, das zugleich entwicklungsoffenen Lebensraum bietet und ein Lernen ermöglicht, das im Einklang steht mit dem heutigen kulturellen, gesellschaftlichen Anspruch.

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…Der Grundrissplan als Diskussionsgrundlage.

Idealerweise ist die Arbeit mit Grundrissplänen das beste Werkzeug, um mit wenigen Strichen wirkungsvolle Änderungen zu kennzeichnen. Je früher, desto besser. Gemeinsam mit Ihnen kommentieren wir Grundrisspläne nach pädagogischen und funktionalen Gesichtspunkten. Wir hinterfragen die dokumentieren Räume, ihre Anordnung und Nutzbarkeit. Sie reflektieren Ihre Erfahrungen, äußern Ideen und Verbesserungen. Solange, bis alle Räume hinterfragt und neu strukturiert wurden, Lernbereiche anders konzipiert und funktionale Beziehungen überprüft sind. Erst wenn die Raumkultur mit der Lernkultur bestmöglich übereinstimmt geht der Planungsprozess in die nächste Runde.

Wo liegen welche Räume mit welchen Funktionen? – Kurze Wege für effektives Lehrmanagement und Kommunikation!

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…sind Flurschulen noch zukunftsfähig?

Die wachsende Nachfrage von Ganztagsschulen und pädagogischen Ganztagsangeboten können herkömmliche Flurschulen nicht mehr erfüllen. Die bildungspolitische Forderung nach praxisorientiertem Unterricht, nach Inklusion und Kooperation erfordert nicht nur eine veränderte Pädagogik, sondern muss dieser auch eine Entfaltung in einem veränderten Raumkonzept ermöglichen. Eine moderne, tragfähige Bildungseinrichtung entsteht erst durch die Verbindung von Pädagogik, Architektur und Ausstattung.

Der Lebensraum Schule als Spiegel des gesellschaftlichen Wandels!

 

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Quadratmeter als Lebensraum.

Quadratmeter sind „die Währung“ eines Bauprozesses. Als Lebensraum jedoch gewinnt er einen Zusatzwert, der in Zahlen nicht messbar ist. Gerade in Bildungseinrichtungen bedeutet Flächenplanung die Zuordnung, Überlagerung und sinnvolle Zusammenlegung von Funktionen. Unsere Fachplaner legen den Schwerpunkt auf pädagogische Raumkultur und vermitteln zwischen Architektenfachsprache und dem fachpädagogischen Kontext der Schulfamilie und den Verantwortlichen.

Mit funktionalem Wissen in die Flächenplanung gehen – das ist entscheidend!

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Altbewährtes umgesetzt in neuem Lebensraum.

Die Wahrnehmung eines Gebäudes ist bei Architekten, Nutzern und Technikern vollkommen verschieden. Als Jahrzehnte genutzter Lebensraum kann der „Schatz“ des früheren Gebäudes in Kleinigkeiten und Ritualen verborgen liegen. Diese gilt es zu entdecken, zu definieren und in neue räumliche Gestaltung zu übertragen. Bei dieser Übertragung unterstützen wir Sie gern. Mit Ihrer Erfahrung, den Vorgaben aus den Lehrplänen und unter Einbeziehung der heutigen Bedürfnisse von Eltern und Schülern entwickeln wir zusammen mit Ihnen Lernräume, die auch offen sind für eine zukünftige gesellschaftliche Weiterentwicklung.

Zeitgemäße Lernräume unterstützen den heutigen Bildungsanspruch – und machen fit für die Ansprüche der Zukunft!

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Forschen-Ende-Lernlandschaft
Die neuen Raumkonzepte markieren einen Wendepunkt im Schulbau.
„Normklassen“ in Flurschulen – mit standardisierter Ausstattung und einheitlicher Anordnung – haben ausgedient.